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Beschreibung
seinen Kohl abfräße; und den Herrn zugleich bat,daß ergut seyn, und den Haasen für ihn heraus treibenmöchte. Der Herr kam hierauf mit einer Mengevon Jagdhunden und ein halb Dutzend Jägern, undrichtete in fünf Stunden »lehr Schaden an, alsderHaase in sieben Jahren nicht würde gethan ha»ben. Nach einer langen und erstaunlichen Jagdentwischte endlich doch dcrHaase durch ein Loch, wel»ches in der Mauer war. Hierauf wünschte der Herrdem Gärtner Glück darzu, daß er von seinem Feindebefreyct sey, und gab ihm den Rath das Loch künftigzuzustopfen. *) Eben so ergehet es den Genuesern, denendie fremden Hülfstruppen viel mehr kosten, als siejemals aus Corsica ziehen können, und bey dem Ab»zuge dieser Hülfsvölker doch mit Wehmurh sehenmüssen, daß sie noch eben daselbst sind, wo sie vor»her gewesen waren.
Die Republik Genua versuchte aufs neue ihreStärke gegen Corsica; sie zeigte aber bloß ihreSchwache und schleckte Staatskunst. So sehr warsie letzt aus dem glücklichen Zustande gefallen, derehemals ihren Einfluß so weit ausgebreitet hatte.Genua wurde jetzt unglücklicherweise schlecht regte»ret. Man erzählet, daß der Senat bey der Nebel»lien, die zu verschiedenenmalen in der Stadt Sa-vona ausgebrochen war, berathschlaget habe, ob esnicht am besten sey, diese Stadt ganz zu zerstöhren;worauf ein kluger Senator aus der Familie Doriaausgestanden sey und gesagt habe: „wenn dieses ihre
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*) Innrer ^uiv. leer. Z4<