von Corsica. Ivz
den Fortgang seiner Feldjüge; er wurde krank, undstarb zu Vastia im Februar 17^9.
Die Genueser, welche sehr stolz auf das Glückwaren, das der französische Monarch über die Cor-fen hatte, machten ein weitlauftiges Memorial be-kannt. Der Anfang davon ist in der That sehr lu-stig : »Die ganze Welt kennt sehr wohl die Sanft-„Muth und Liebe, womit die Republik Genua ihr„Volk regieret; und insonderheit was für Güte und„Wohlgewogenheit sie alle Zeit den Einwohnern von„Corsica hat angedeihen lassen» *). Sie hattendabey wirklich die Absicht, daß es ganz Europa alseine gewisse Wahrheit aufnehmen sollte.
Doch die Corsen blieben, von der Gerechtigkeitihrer Sache überzeuget, unbeweglich, und würdengewiß niemals nachgegeben haben, wenn es nichteine höhere Macht gewesen wäre, der sie unmöglichhatten widerstehen können.
Im Merz i/zy schickten die Franzosen den Mar-quis von Maillebois nach Corsica, der zu einer sol-chen Unternehmung ein sehr geschickter General undein Officier von großem Scharfsinn und ungewöhn-lichem Feuer war. Er sahe wohl ein, daß Genuamit den Corsen nur bisher gespielt habe, und daßselbst die Franzosen mcht mit genügsamer Hitze wi-der sie verfahren hatten. Er fand, daß es noth-wendig sey, einen kühnen Streich zu spielen, wenner einigen Eindruck bey den tapfern Einwohnern die-ser Insel, die so lange an blutige Scenen gewöhnetG 4 waren,
*) tow. I. x. z;8-