,04 Beschreibung
waren, machen wollte. Da nun sein Monarch ihmaufgetragen hatte, dieses Volk völlig zu überwin-de!!, so beschloß er, es wirklich ins Werk zu richten.
Es wurde daher alles zu dieser Unternehmungveranstaltet. Er hatte sechzehen Bataillons der be-sten französischen Truppen, nebst einigen Fusclicrsund Bcarueru bey sich, die in Ersteigung der Bergesehr erfahren waren. Er theilte seine Armee inzween große Haufen, und verschiedene kleine Corps,die alle mit Ammunition und andern Kriegsbedürf-nissen wohl versehen waren. Er drang damit indas Innerste des Landes ein, da seine Grenadiersunterdessen die schwere Artillerie durch die unweg-samsten Paffe nachführen mußten. Er ließ alles imFelde stehende Getraide, Wein, und Oliven abhauen,steckte dk Dörfer in Brand, und breitete überallSchrecken und Verwüstung aus. Er ließ vieleMönche und andere von den verwegensten Anführernder Empörung aufhcngen, und zugleich überall, woer hin kam, die Bedingung der Uebergabe bekanntmachen, die man, bey einer so allgemeinen Ver-wüstung anzunehmen, für das Beste hielt. Manmuß hierbey, ungeachtet der unedlen Sache, worin-nen sich der Herr von Maillebois zeigte, dennochseine große Erfahrung und Geschicklichkeit im Kriegs-wesen bewundern.
Wir haben oben gesehen, daß Theodor nichtlanden durfte. Die Hülfe, welche er zurück ließ,war von keiner großen Wichtigkeit. Ein so uner-hörtes schreckliches Blutbad, wie jetzt, nebst der
Furcht