von Corsica. 105
Furcht einer noch großem Rache von einer so mäch-tigen Natron, wie die französische ist, erfolgte, nö-thigte endlich die Corsen, ihre Waffen zu Ende desFeldzugcs im Jahre 1759 nieder zu legen. Manfand, daß über tausend Stück von diesen Waffendas genuesische Zeichen hatten. Die Republik for-derte dieselben wieder zurück; ein Umstand, der ihrwenig Ehre machet.
Die Generale Giaffcri und Paoli verließen dieInsel, und gicngen nach Neapel, woselbst sie beydeObersten wurden, welches sie auch bis an ihr En-de blieben.
Es waren zwar noch einige wenige eifrige Pa-trioten übrig, die sich in die wildesten Gegenden derInsel begaben; doch wurden auch diese noch vor demAusgange des Jahres 1740 eben so, wie der jungeVaron Neuhof, der Enkel des Theodors, der, nebsteinem kleinen Haufen verwegener Leute, der großenWachsamkeit des französischen Generals lange ent-gangen war, völlig unterdrücket. Dieser letztereergab sich unter der Bedingung, daß man ihn, nebstseinen Bedienten, sicher aufs feste Land bringensollte, welches auch redlich geschah.
Auf diese Art wurde Corsica von Frankreichvöllig überwunden, worauf die Genueser so stolz wa-ren, als wenn es ihr eigen Werk gewesen wäre.Sre übergaben dem Herrn von Maillebois einigeVorschlage, wie man die Insel in beständiger Ruheerhalten könnte. Diese Vorschläge, welche derG; Herr