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und dem corsischm Style nicht unähnlich, aber zuübertrieben ist, wurde damals in ganz Europa be-kannt gemacht, und fast durchgängig vor ächt ge-halten. Doctor Smollet, der einen grosmüthigmEifer vor die Corsen zeiget, hat dieser Eidsformeleinen Platz in seiner Geschichte *) vergönnet; allemPaoli hat mich versichert, daß die ganze Sache er-dichtet sey.
Ich komme nunmehro auf eine der merkwür-digsten Begebenheiten in den Jahrbüchern von Cor-sica, eine Begebenheit, von welcher künftig der An-fang der Glückseligkeit und des Ruhms dieser Inselvornemlich wird gerechnet werden.
Pascal paoli war der zweyte Sohn desalten Generals Hiaeinto Paoli. Er war von seinemVater, der ihm den Geschmak an Wissenschaftenbeygebracht, und eine icde würdige und edle Gesin-nung eingeflößet hatte, mit großer Sorgfalt erzogenworden. Er war in Corsica gcbohren, wo er langegenug sich aufhielte, um eine Liebe und Neigung
gegen
*) klill. Vol- XVI- PLA. Z84-
**) Sem Name ist eigentlich im italiänischen ?ascgualsNe Navll. Ich schreibe aber Pascal, weil es engli-schen (und auch deutschen) Ohren angenehmer klingt.Eben so suche ich auch alle Titulatur zu vermeiden. Ichhabe diesen Einfall dem Mylord Hasses zu verdanken,der mir auf mein Befragen, ob ich den Paoli Signoroder General nennen sollte? zur Antwort gab. „Signorist besser als General, aber Pascal allein ist noch besserals eines von beyden. Denn man sagt nicht, der KönigAlexander, sondern Alexander aus Macedrnien; undkein Titel giebt dem Judas Maccabaus eine hoher«Würde.,»