r?5
von Corsl'ca.
Nation eben diesen Vortheil zu erhalten, und ihrein noch größeres zu verschaffen, viertens, weilunsere Bischöffe anstatt sich dankbar zu zeigen, anstattHirten und Vater vorzustellen, sich als Feinde auf-führen. Sie haben ihre Kirchspiele verlassen, siesind zu unsern Feinden übergegangen, sie haben ih-nen große Summen geliehen, womit sie den Kriegwider uns fortführen können. Ja sie selbst führenihn wider uns mit geistlichen Waffen, und sind eigen-sinnig genug, niemals mehr zu ihrer Heerde zurückzu-kommen. Unsere Regierung, um sie zur Rückkehrzu verbinden, hat das Mittel gebraucht, dessen sichAbsalon bediente, um den Ioab zu bezwingen. Dasie aber noch eigensinniger sind, als Ioab, wer wirdMitleiden mit ihnen haben? Wer will die Auffüh-rung unserer Regierung tadeln? Hierzu setze mannoch, daß die Früchte eines solchen, der nicht bey unswohnet, der dem Altar nicht dienet, sondern wasnoch mehr ist, ihn auch verrath, den Armen heimge-fallcn sind. Wer ist aber armer als unsere Truppenund unsere Finanzen.»
Die Zehenden überhaupt, betragen ungefährden zwanzigsten Theil von allen Landesprodukten.Die Regierung besitzet gegenwärtig einen großenTheil derselben, da sie nicht nur die Einkünfte derBischöffe, sondern auch die Pfründen, womit keineScclsorge verbunden ist, und alle Pensionen, dieder Papst fremden Geistlichen davon zu ertheilenpflegte, besitzet. Sollten aber die Sachen dieserInsel wieder auf einen festen Fuß gesetzt werden, so
wrrd