von Corsica. 187
ungeschickte Art bearbeitet wird, um seines natür-lichen Geschmacks willen, angenehm seyn wird.
Ich halte davor, man könnte in Corsica einenWein von gesunder und gemäßigter Eigenschaft ma-chen, der etwas von Cläret und Burgunder an sichhatte, und für diests Land sehr heilsam seyn wür-de. Allein, die Cersen sind durch viele Kriege sosehr beunruhiget worden, daß sie keine Zeit gehabthaben, irgend eine Kunst oder Manufaktur zu ver-bessern. Man hat mich dem ungeachtet versichert,daß die Ausfuhre des Ocls auf 2500000 französischeLivres, und der Castanien auf 100000 Cronen,nacheben diesem Gelde, jährlich betragen habe.
Vielleicht kann man es auch noch erleben, daßsich die corsischc Nation im Handel hervor thut.Der Handel hat in alten Zeiten allezeit am meistenin Republiken als zu Tyrus, Sidon, und Cartha-go; und in neuem Zeiten, zu Venedig, Genua,Lucca, und den Vereinigten Provinzen, geblühet.Dieses hat der große John de Witt, Pcnsionairvon Holland *), dessen Betrachtungen von Scharf-sinn und langer Erfahrung zeugen, vollkommen er-läutert.
Nichts hat wohl die Verbesserungen in Corsicamehr verhindert, als die Großbritannische Verord-nung , worinne den Unterthanen verboten wird,mit der corsischcn Nation einige Handelsgemeinschaftzu unterhalten. Ich kann nicht sagen, was die
Staats»
*) Oe Inrereit of rioUünU, karr. III. cbsi». z.