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Beschreibung
-er Nation dadnrch sehr nützlich, daß sie ihnen Geldverschaffen, und sie mit Canoncn versehen.
Die Corsen waren im Stande viele vortreflicheWeine zu bauen, indem ihre Trauben sehr schönsind. Sie machen zu Capocorso zwo Arten guterweißer Weine; wovon die eine Art eine große Aehn»lichkeit mit dem Malagawcin hat: Ein Theil davonwird jährlich nach Deutschland verführet, und vorden letztem verkauft; und ein anderer Theil wird zuLivorno aufgekauft, und nach England gesühret,wo man ihn ebenfalls vor ein spanisches Produkthalt. Eine andere Art von diesen weißen Weinenhat etwas ähnliches mit dem Frontignac.
Iu Furiani machet man einen weissen Wein,der dem syracusischen gleich kömmt, und zwar nichtso süße ist, rm ganzen aber, diesem letztem noch vor»zuziehen ist. Furiani ist auch in der corsischen Ge»schichte wegen einer hitzigen Belagerung berühmt,ivo fünfhundert Genueser zurückgetrieben, und vondreyhundert Corsen geschlagen wurden.
In einigen Dörfern machet man einen sehrsüßen Wein, der dem Tokayer sehr nahe kömmt.ZuVescovato und zu Campoloro bauet man ebenfallsWein wie Burgunder, und in der ganzen Insel ffn»det man Weine von verschiedenen Sorten. Es istin der That zu verwundern, was vor einen Unter»schied eine kleine Veränderung des Bodens oder derGegend, sogar in einerley Weinberge, im Geschmakeverursachet. Der Saft aus den corsischen Traubenist so herrlich, daß er allezeit, ob er gleich noch auf eine
unge»