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von Corsica.
glücklichen Leben, und ist mit lauter seltsamen undlächerlichen Anekdoten angefüllet. Der Anfang da»von ist sehr ernsthaft. „Weil ich einmal so weit ge-kommen bin, so wird es nicht unschicklich seyn,„von dem Leben und Sitten des Petrus, der dieses„geschrieben hat, einige Nachricht zu ertheilen,,.Er leget sich selbst einen vortreflichcn Charakter bey,und man kann wohl jagen, daß er die Wahrheitgeschrieben habe. Doch ist seine Erzählung in Klei-nigkeiten so umständlich, daß er sich so gar die Mü-he giebt, der Nachwelt zu sagen, daß er einen sehrunordentlichen Gang gehabt, und. lieber süßen, alsherben Wein, getrunken habe. Kurz, er war einMann von guten Talenten, die aber mit einer großenEinfalt und Unbeständigkeit des Charakters verbun-den waren.
Doch ich will nunmehr den ehrlichen Petrusverlassen, mit welchem vielleicht einige von meinenLesern eine nähere Bekanntschaft zu unterhaltenwünschen. ^
Die Corsen sind von Natur geschwind und leb-haft, und haben eine besondere Neigung zur Bered-samkeit. Hieronymus dc Marinis *) leget ihnendiesen Charakter bey: „Ihre Berge sind voll von„Bienenschwärmen, und fließen ganz von Milch
„und
*) Hietsur. Vol I. p. 1410.
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