von Cürsica; 22z
irr das hitzigste Gefechte; weil die Gottesfurcht mitdem größten Heldenmuthe bestehen kann, wie schonder fromme Racine *) meiner Stelle gesaget hat:„Ich fürchte Gott, mein lieber Abncr, und weiß„sonst von keiner andern Furcht,,.
In dem Anfange eines Treffens ist er gemei-niglich ganz ruhig und gelassen; und man siehet oft,daß er noch vor den Menschen, auf welchen erschießen soll, betet. Er saget selbst, es sey ihm leid,daß er in die Nothwendigkeit gesctzet sey, ihm dasLeben zu nehmen; da er aber ein Feind von Corsicasey, und die Vorsehung ihn hieher habe kommenlassen, damit er außer Stand gesetzet werde fernerSchaden zu thun; so hoffe er, daß Gott ihm seineVerbrechen vergeben und zu sich nehmen werde.So bald er aber wahrnimmt, daß zween oder dreyvon seinen Landsleuten neben ihm fallen, so ändertsich auch bey ihm der Fall. Seine Augen werdenvon Kummer und Unwillen entflammt, er wirdwüthend, und theilet rund um sich herum Racheaus.
Sein Ansetzn im geheimen Rathe ist nicht ge-ringer als seine Tapferkeit im Felde. Seine starkeBeurtheilungskraft, und seine ausgebreitete Kennt-niß, die mit einer besondern Heiligkeit des Charak-ters verbunden sind, geben ihm bey den öffentlichenBerathschlagungen einen großen Vorzug; und durch
seinen
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