einer Reise nach Corsica. zoi
„und ungezwungen ist. Zch kann nicht lange die„witzigen Schwätzer vertragen,,.
Wie erhaben ist nicht dieses großen MannesBegrif von einem angenehmen Umgänge gegen dieVorstellung der vorgeblichen Mißlinge, die bestän-Lig auf witzige Anmerkungen und scherzhafte Ant-worten denken. Sie geben sich zu viel Mühe, umW gefallen, und gefallen doch weniger, als wenn siesich so zcigeten, wie sie sich von Natur fühlen. EineGesellschaft von solchen Mißlingen ist mir allezeitwie eine Gesellschaft von Künstlern vorgekommen,die sich mit einem sehr feinen und schweren Werkebeschäftigen, welches sie ausarbeiten sollen.
Paoli, vb er gleich gelassen und völlig Herrüber sich selbst ist, wird doch von einer außerordent-lichen Munterkeit belebet. Er setzet sich niemals alSbey Tische nieder, er müßte denn krank oder zu sehrabgemattet seyn. Er ist beständig in Bcwegnng,und gehet geschwind auf und nieder. Der HerrSamuel Johnson, dessen unvergleichlicher Verstanddurch eine lange Bemerkung eine vollkommeneKenntniß der menschlichen Natur erlanget hat, ma-chet dnse Betrachtung, da er von Lebensbeschreibun-gen handelt: „es giebt viele unsichtbare Umstände,„welche, wir mögen sie nun als Untersuchungen der„natürlichen oder moralischen Kenntniß lesen; oder„wir niögen die Absicht haben, unsere Wissenschaft„zu erweitern, oder unsere Tugend zu vermehren,„viel wichtiger als öffentliche Vorfälle sind. Auf„diese Weise hat Sallustius, der große Meister der
»Natur,