einer Reise näch Corsiceu zoy
Ich wiederholte die Reden des Herrn Iohn-. sons, so gut ich konnte, in seiner eigenen besondernund nachdrücklichen Sprache, welche von den Criti-kern an ihm ist getadelt worden. Er ist zu erhaben,als daß er ihnen darauf antworten sollte. Ich habeaber eine hinlängliche Antwort in einer allgemeinenAnmerkung gefunden, welche in einer von seinenvortrefflichen Schriften stehet: „Unterschiedene Ge-danken bringen auch unterschiedene Sprachen her-vor. Demjenigen, welcher mehr denket, als ein„anderer, wird es an Worten von weiterer Bedeu-tung fehlen,, *).
Ich hoffe, daß man mir diese Ausschweifungverzeihen wird, wobey ich demjenigen Hochachtungund Dankbarkeit zu erweisen suche, aus dessen Schrif-ten und Umgänge ich so viel Unterricht geschöpfethabe, daß ich den Werth davon in icder Scene mei-nes Lebens wahrnehme.
Wahrend der Regierung des Paoli sind wenigeGesetze in Eorsica gegeben worden. Er erwähnteeines davon, welches er für sehr nützlich befundenhat, den rachgierigen Geist der Corseu einzuschrän-ken, wovon ick) in dem vorhergehenden Theile diesesWerks bereits sehr viel gesagt habe. Es war sonstunter den Corsen eine schreckliche Art von Rache,welche man Venllecea rraverla, oder die gleichsei-tige Rache nennete, wie Petrus Cyrnaus selbst auf-U 2 richtig
*) In der englischen Wochenschrift: Ibe kambler,vtllmtier 70.