zr8 Tagebuch
daten so viel Bagage mitnehmen dürsten, als manehemals vor alle Armeen des römischen Reichs fürhinlänglich gehalten hätte. Er sagte: „Es wäre„sehr gut für die Soldaten, wenn sie schwer bcwafnet„wären, weil sie dadurch Verhältnismäßig stark„würden„. Er machte dabey die Anmerkung, daßdie Römer, da sie ihre Waffen leichter gemacht, dieTruppen zugleich geschwächt hätten. Er machte eiltesehr artige Anmerkung über die mit bewafnetcn Leu»ten angefüllten Thürme, die auf den Rücken ihrerElephanten getragen worden. Er sagte: es müssedieses ein Irrthum seyn; denn wenn die Thürmebreit wären, so würden sie auf den Rücken der Elc»phanten nicht Platz haben; indem er, nebst einem an»dern Freunde, der ein sehr geschickter Rechenmeistersey, einen sehr großen Elephanten »n Neapel gemes»sen, und eine Berechnung des Raumes angestellt hät-te, der nöthig gewesen wäre so viele Menschen zufassen, als nach der Erzählung in d»esen Thürmengewesen wären; und zugleich gefunden hätte, daßder Rückendes breitesten Elephanten nicht zureichendseyn würde, wenn man auch dasjenige, was aufjeder Seite des Thieres durch ein Gleichgewichtekönnte ersetzet werden, darzu rechnen wollte. Wennaber die Thürme hoch wären, so würden sie fallen;indem er es gar nicht vor wahrscheinlich hielte, daß dieRömer bereits die Kunst gehabt hätten, solche un§geheure Maschinen zu befestigen, da sie noch nichteinmal den Gebrauch der Gürtel an den Sättelngewußt hätten. Er sagte ferner, daß er den Bil-