einer Reise nach Corsica. z r 7
„diejenigen, welche als brave Leute in der Schlacht„fällen». Glücklicher Weise gicng in dem Augen»blick Tortona über, und Earew blieb am Leben. Erhatte aber auf die Weife eine vollkommene Gelegen»heit ein seltenes Beyspiel eines festgesetzten Mutheszu zeigen. Ich erinnere mich mit Vergnügen aneine Anccdote, die so sehr zur Ehre dieses Herrn undder Nation gereicht, über welche diejenigen, diees am wenigsten Ursache hätten, oft unanständigeAnmerkungen zu machen pflegen. So groß auchimmer die rohen Scherze des reichen Uebermuths,oder die neidischen Spottreden der dürftigen Eifer»sucht seyn mögen, so sind doch die Inländer aufdemfesten Lande allezeit hoch geschähet worden, undwerden auch fernerhin hochgeschätzet werden.
Das persönliche Ansehen des Paoli unter denCorfen setzte mich in Erstaunen. Ich habe gesehen,daß eine Menge von ihnen sich ernstlich und mitUngestüm bemühetcn, sich ihm zu nähern, nichtanders als ob sie mit Gewalt in fern Zimmer brechenwollten. Die Wache suchte vergebens sie abzuhal-ten. So bald er aber in einem ernstlichen Tonerüste: „ieho ist keine Audienz»! so gierigen sie aufeinmal hinweg.
In einem Nachmittage unterhielt er uns miteiner Abhandlung über die alte Kriegskunst. Erbemerkte, daß die Alten wenig Bagage verstattetund sie recht eigentlich impeclimema genennt hat-ten; da hingegen die Neuern sich so sehr damit zubeladen pflegten, daß ;<sovv von unsern jetzigen Sol-daten