einer Reise nach Corsica. z z z
Ferneh war, woselbst er mehr mit der Pracht ei»ttes königlichen Prinzen, als eines Poeten, lebet.
Die Widerlegung dieses voltairischen Vorge-hens durch einen eigenhändigen Brief des Paoli,warohne Zweiftl hinreichend, den Herrn Rousseau zurechtfertigen.
Man kann aus der Beschreibung, die ich hiervon dem gegenwärtigen Zustande von Corsica, unddessen berühmten Gesetzgeber und General, gelieferthabe, deutlich abnehmen, daß man das Vorhaben,den Herrn Rousseau in die Insel zu bringen, aufeine übertriebene Art von Seiten des festen Lan-des vergrößert habe. Man sagte, daß Rousseau einSolon der Corsen, die unmittelbar von ihm ein Ge-setzbuch erhalten würden, werden sollte.
Dieses aber war keinesweges die Absicht. Paoltwar ein allzu geschickter Mann, als daß er die Gesetz-gebung in seinem Vaterlande einem andern hatteunterwerfen sollen, der so wohl in Ansehung derSitten des Volks, als auch in andern Dingen,welche die Insel betreffen, ein Fremdling ist. Ja,ich weiß, daß Paoli mehr Achtung gegen dasjenigehat, was durch die Erfahrung vieler Jahrhundertebestätiget, als durch die schönsten idealrschen Syste-me festgesetzet ist. Ueberdieses kann man auch dieCorsen nicht auf einmal nach Grrtdünken bilden.Man muß sie stufenweise zubereiten, utid durch einGesetz den Grund zu einem andern legen, um da-durch ein ganzes Gebäude der Nechtsgelahrheir auf-zurichten.
Die