einer Reise nach Corsica. zZ7
berühmten Hause der Douglas in Schottland, voneiner Linie, die sich nahe bey Lion niedergelassen hatte.Dieser Herr kam oft und setzte sich zu mir. DieVorstellung, daß wirgewissermaaßenLa.idöleutr wä-ren, erweckte in uns beyden ein großes Vergnügen.
Ich fand hier auch ein englisch Frauenzimmeraus Penrith in Cumberland. Sie hatte bey demDurchzuge der Hochländer durch ihre Gegend imJahre 174;. einen Soldaten von den französischenPosten mitten in der Verwirrung und Gefahr gc-heyrathet, und zwar zu einer Zeit, da sie ihm von demwas er sagte, kaum ein Wort verstehen konnte. Sol-che Einfälle pflegt dre Liebe bisweilen zu haben.
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Der Herr dc la Chapelle, war der Arzt, der michbediente. Er war Verschiedene Jahre Feldmedwus beyderÄrmee in Minorca gewesen, und hatte ictzt ebendieses Amt in Corsica. Ich nennte ihn nur denDoctor der Inseln. Er war in der That ein vor-trcflicher Medicus. Die Frölichkeit des Herzens,welche die Franzosen haben, wird bey allen Professio-nell angetroffen. Ich erinnere mich noch an den Aus-druck eines englischen gemeinen Soldaten, der mir er-zählte, „daß sein Hauptmaim in der Schlacht bey Fon-„tenoy einen Schuß in der Brust bekommen hatte,„und mit seinem Sportton in der Hand so schon gctödtet„sey, als er es jemals bey einem Herrn gesehen„habe„. Die Rede des Soldaten könnte man wohlvon allem brauchen, was die Franzosen thun. Ich'9 mag