einer Reift nach Corsica. z^i
mri Besatzung ist, angeleget, woselbst die corsischenVauren alle Arten von Lebensrnitteln verkauft, undeine große Menge französischer Kronen hereingebrachthaben, die man so gleich zu corsischcn Gelde eilige»schmolzen hat. Ein Waffcnstillestand von wenigJahren hat der Nation eine Erqmckung verschaffet,wodurch sie sich dergestalt gestartet hat, daß es sichwahrscheinlicher Weise mit der gänzlichen Vertrei-bung der Genueser endigen wird. Man hat ihneneine kleine Nutze verstattet, um ihre bürgerlichenEinrichtungen zu verbessern, wozu das Beyspiel derFranzosen nicht wenig beygetragen hat. Viele Sol-daten waren vortreffliche Handarbeiter, und konntendie EingebolMen des Landes in verschiedenen Kün-sten unterrichten.
Der Herr von Marboeuf beschäftigte sich selbstmit Anlegung einiger schönen Lustgarten; und diefriedfertigen Gesinnungen dieses vcrehrungswürdigcnOfffcicrs waren so groß, daß er sich bcmühcte alleszu bemerken, was in Corsica am meisten fehlte, undes so gleich aus Frankreich einführen lies, um esden Einwohnern als ein Muster zu zeigen. Inson-derheit führte er den Anbau der Potatos oder Erd-apfel ein, wovon bey seiner Ankunft auf der Inselkein einziger vorhanden war. Diese Wurzel kannden Corsen von beträchtlichen Nutzen seyn, und ih-nen zu einer heilsamen Veränderung in ihrer Speisedienen, indem sie dadurch weniger Kastanien zuHause brauchen, und folglich im Stande sind einegrößere Menge davon auszuführen.