Band 
Erster Theil.
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der schönen Wissenschaften. 5

auf, sich bey den Zusammenkünften der kleinen Akademieeinzufinden. Hingegen kam der Abt (Vallois hinein, undhatte sowohl die Brieftasche des Ministers, als seine Befehle,mit sich. Zuweilen brachte er auch einen seiner Freunde,den Abt LNicham mit, einen scharfsinnigen Mann, derauch einige Kenntniß von den alten Denkmälern besaß.Allein die Abwesenheit des Herren perraulr, dem die Ar-beiten der kleinen Akademie sehr geläufig waren; die Be-schäfftigungen des Abts Gallois, und noch mehr als allesdieses, die wichtigen Verrichtungen, mit welchen Herr (sol-bert gleichsam überladen war, machten, daß die Uebungender Akademie fast achtzehn Monate lang matt, und ihreZusammenkünfte sparsamer wurden.

Herr Tolberr starb: und der Marquis von Louvoisfolgte ihm in dem Amte eines Oberaufsehers der Gebäude.Da nun dieser Minister erfuhr, daß dem Abte Tallemantdie Aufschriften aufgetragen waren, die man unter die Ge-mälde in die Gallerie zu Versailles sehen sollte, und demKönige bey seiner Rückkunft zeigen wollte: so ließ er ihn sofort nach Lomainebleau kommen, wo der Hof damalswar, um sich den Zustand der Sache genau beschreiben zulassen. Der Abt Tallemanc stattete ihm Bericht ab, undzeigte ihm die Aufschriften, die schon ganz fertig waren.Herr von Louvois stellte ihn hierauf dem Könige vor:welcher ihm selbst befahl, diese Aufschriften sogleich in Ver-sailles aufstellen zu lassen. Sie sind aber nachmals ver-schiedene male geändert worden.

Die Herren Charpenrier und Dmnault kamen denMorgen darauf nach Foncainebleau, und warteten demHerrn von Louvois auf: der sie gleich nach dem Zustandeder kleinen Akademie fragte, und aus wie viel Personen siebestünde. Sie sagten ihm: sie wären nur ihrer vier; in-dem nebst ihnen, nur der Abr Tallemanc und Herr perraultMitglieder wären. Herr von Louvoiö, der ganz wohl un-terrichtet und vermuthlich nicht willens war, den Herrenperrault zu gebrauchen, antwortete ihnen: sie wüßten ja

A; wohl,