Band 
Erster Theil.
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vondengriechund röm. Sühnopftrn.

damals die Menschen ihre Zuflucht zur Aussöhnung zunehmen.

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Allein es ist auch gut zu merken, daß man bey derglei.chen häuslichen Aussühnungen, nicht allezeit zum Opferschritt, und daß es zuweilen am bloßen Waschen, oder anAuswechselung der Kleider genug war. Das Seewassecward allezeit dem Flußwasser vorgezogen, und das laufendeWasser dem stillstehenden. Prokopius von Gaza beleh-ret uns überhaupt daß man bey dergleichen be-

sondern Aussöhnungen, Wasser, Salz, Gerste, Lorbernund das Feuer gebraucht, durch welches man diejenigengehen ließ, die man reinigen wollte.

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Der Herren Bviffy und Mortn

Abhandlung von den Menschenopferungen.

ist kein Wunder, daß in Sachen, die lediglich aufMuthmaßungen beruhen, die Gelehrten unendlichvielerlei- Meynungen herbei,, die auch oft einanderschnurstracks entgegen laufen. Alleindiese Verschiedenheit derMeynungen ist inAbsicht auf gewisse historische Dinge sehr sel-ten, welche von den altenSchriftstellern einhallig erzählet wer-den,und die auch alle Neuern als wncklich geschehene, voraus-gesetzt zu haben scheinen. Dergleichen sind die Opfer, beywelchen man Menschen schlachtete. Gleichwohl hat dieseMaterie, im 1710 Jahre die Akademie mit zwoen einanderwidersprechenden Abhandlungen bereichert.

In der einen hat der Abt Boisst? eine erstaunlicheMenge von Zeugnissen zusammen getragen, weiche dieEin-

D sehung