Band 
Erster Theil.
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vn. Fraguier

welches nicht anders statt haben kann, als daß das Golddurch die Vermischung mit einem andern Metalle braun ge-worden ist, und daß das Feuer auf beyde seine Wirkunggethan.

Vulkan hat sich auch der bloßen Farben der Metallebedienet; und wenn er die jungen Kühe recht natürlichschildern wollen, so hat er Gold und Zinn, das heißt weißund gelb, genommen:

<je Äser-

Zweene Löwen zerreißen einen Ochsen, sie saugen des-sen Blut in sich und dieses Blut ist schwarz:

«7//« : es sey NUN, daß diese Farbe durch

die Gewalt des Feuers auf irgend einem Theile des Metallsentstanden ist, oder daß dieses Metall von selbst insSchwarze gefallen.

Man könnte noch über andere Stellen dieses Schildeseben dergleichen Betrachtungen machen ; allein auch die-se sind schon zureichend, uns auf die Meynung zu bringen,daß, so wie die amulirten Werke, schon zu Homers Zeiten,ja noch vor denselben, bereits bekannt gewesen ; so auchdie Malerey bekannt gewesen sey.

Ob nun gleich diese Probe stark genug zu seyn scheint,zu beweisen, daß die Kunst zu malen älter sey, als mandenkt, und als plinius selbst es geglaubet hat: so ist esdoch nicht undienlich, daß man auch noch die Beweise dazunehme, die man aus dem Tapctenwirken ziehen kann; allwoman sieht, daß das Frauenzimmer, welches sich mit dieserArbeit beschädigte, und die sich so wohl für sie schickte, daßman deren Erfindung gar einer Göttinn zugeschrieben, ver-schiedene Farben gebrauchet habe.

Um bey der klarsten Stelle den Anfang zu machen,welche gleichsam zum Schlüssel aller andern dienet, so be-merket der Abt Fraguier, daß, als j.)aris und Mene--larrs im Begriffe gewesen, durch einen Zweykampf dentrojanischen Krieg zu endigen, die Iris, welche der Helena

davon