Band 
Erster Theil.
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von dem Alterthume dek Malerey. 95

Dieß macht uns auch von dem Gürtel der Venus ""snBegriff, von welchem man in eben diesem Buche der Iliaseine so schöne Beschreibung findet, allwo Homer, wem,er von der Venus redet, so schreibt:

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I7ÄX<Aor. äe ei AkXx7^<« 77 «h-7-« T'^-r^xT'o, etc.und von der Arbeit der Circe, im 5 B. der Odyssee:

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und von den Tapeten, welche Vriamus dem Achilles,für den Leichnam seines Sohnes Hekrors gab. Unfehlbarist es auch einer solchen Arbeit wegen geschehen, daß im 6B-der Odyssee, die Arerecr, eine Mutter der Nausikaa,ihre Spulen mit purpurfarbener Wolle bewunden hat:

und im 18 B- eben dieses Gedichts, findet man unter denreichen Geschenken, welche die Liebhaber der Penelope der-selben schenken, einen Schleyer von verschiedenen Farben:

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Diese Kunst, solche schöne Arbeiten zumachen, hak Mi-nerva, die Töchter des Pandorus gelehret, wie Homer

r'm 20 B- der Odyssee saget :

Aus allen diesen Umständen von der Tapezereyarber'tnun, machet man eben den Schluß, als aus den Anmer-kungen über Achilleus Schild. Es ist wahrscheinlich, daßman auch selbst die Farben zum malen gebrauchet, ehe mannoch mit denselben die Wolle gefarbet, um damit etwasauszurichten, das einer Malerey gliche. Es ist unstreitignatürlicher und leichter, die Farben mit dem Pinsel zu brau-chen, als eine Kunst zu erfinden, welche durch die vielfach

gefärbten