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Erster Theil.
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von den Zurufen der Alten. 127

vi'ncia mochilstls csrimuibu» proseguebsnwi-, sagt Sue-ron , welcher von Tibers Zeiten noch ein ander Beyspieldarbcuth. Die falsche Nachricht von des GermaniensGenesung, breitete sich kaum in Rom aus, als das Volkhaufenweise, mit Fackeln und Opferthieren ins Capiroldrang und Lslus^oms, lsius katriLgssluus ell LermamLuz,dazu sang.

Nero, der die Musick bis zur Ausschweifung liebte,ließ sich auch angelegen seyn die musikalischen Zmüft zuverbessern. Die Harmonie bezauberte ihn, womit dieAlexandriner, welche zu den Spielen gekommen waren,die man in Neapolis feyerte, sein tob abgesungen hatten;er ließ also ihrer noch mehrere kommen, um gewissejunge Leute zu unterrichten, die man aus dem Ritter,stände und dem Volke aussuchte, und sie die ver-schiedenen Arten der in Alexandrien üblichen Zurufezu lehren.

Diese musikalischen Zurufe hörten auch mit NcronsTode nicht auf; sondern währeten noch bis an Thcodo-richs Regierung. Allein das Volk machte nicht allezeitnur einen einzelnen Chor aus : zuweilen waren es ihrerzween, die einander Wechselsweise antworteten. Wenn alsoNero auf dem Schauplahe die Leyer spielte, so gabenBurrhus und Seneca, die zu seiner Seite standen, dasZeichen durch Händeklopftn. Hierauf stimmten fünftau-send Soldaten, ^uAullaIo8 genannt, sein Lob an, welchesdie Zuschauer, und insonderheit die Standespersonen, wie-derholen mußten. Alles dieß geschah unter der Anführungeines Musickmeisterö öckc^oclioms oderksulsvlus genannt.

Die Lobeserhebungen folgten den Zurüfen, und warenvon dreyerley Art. Die erste hießen kumbl, weil sie dasGeschwärme der Bienen nacbahmeten. Die andern hießen^mbricos, weil e6 einen Laut gab, der dem Lärmen gleichkam, welches der Regen macht, wenn er auf die Dächerfällt. Die dritten hießen Dells?, weil sie den Schall derMuscheln oder Castagnetcn nachahmeten. Alle diese Lo-bes-