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XII. Simon
bcserhebungen wurden nach dem Tacke eingerichtet. Al-lein zuweilen wurden sie durch das Landvolk gestörek, wel-ches mit zu den Schauspielen kam und nicht gut unterrich-tet war.
Es gab auch noch viele andere Arten, seinen Beyfallzu bezeugen. Z. E. daß man aufstand, beyde Hände anden Mund legte, und sie alsdann gegen diejenigen streckte,die man ehren wollte, und dieses nennte man aciorare.oderlxsli-e i.nliare; ferner erhob man die zusammengefügtenHände, und legte die Daumen kreuzweise, und endlichschwankte man auch einen Zippe! von der Toga. Alleinda dieses beschwerlich war, so ließ der Kaiser Aureliandem Volke gewisse Streifen von Zeuge zu diesem Endzwe-cke austheilen.
Die Ehre solcher Lobeserhebungen erzeigte man son-derlich den Kaisern, ihren Kindern, ihren Lieblingen unddenen obrigkeitlichen Personen, die den Spielen vorstun-den. Zuweilen ertheilte man sie auch besonders verdientenPersonen, wieeSdemCato und Virgil, nach Duinri--lians Berichte wiedcrsahren. Die gewöhnlichsten Formelndabey waren diese : beliciter, lbonglorem vltam, AnnoskAieee. Selbst die Schauspieler, welche sich besondershervorgethan, und diejenigen, welche in den circischenSpielen den Sieg davon getragen, waren davon nichtausgeschlossen.
Den Erhebungen der Schauspiele kann man noch die-jenigen beyfügen, die die Soldaten und das Volk bey denSiegsgeprängen anstelleten. Das siegreiche Kriegsherr be-gleitete seinen Feldherrn, gieng mit großem Gepränge insCapitol und unter denen Versen, die es ihm zu Ehren ab-sang, wiedcrholete es etlichemal das lo Ariumpbe ; dasVolk aber antwortete darauf mit eben diesem Freuden-^,geschrey.
Mit eben dergleichen Zurufen ertheilten auch die Sol-daten ihren Feldherren den Namen Imperator, nach einerbesonders siegreichen Schlacht; er behielt diesen Namen
aber