Band 
Erster Theil.
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,Z2 xm. Simon, von den Glücksspielen

20000 Sesterzen, (etwa 8ZzThl. 8ggr.) im Spiele, undtJero wagte 400000 (etwa 16666 Thl. 16 gr. wenn manwie oben, ein Sesterz zu 1 ggr. rechnet) auf einen einzigenWurf. Der Kaiser Claudius aber war ein Erzspieler.

Herr Simon theilte im 170MN Jahre der Akademieeine Abhandlung mit, in welcher er sorgfältig alles gesam-melt hat, was uns die Alten von dieser Art von Spielen,die unter den Römern üblich gewesen, am merkwürdigstenhinterlassen haben.

Die unter dem Namen ^lea begriffenen Glücksspiele,können in zwo Hauptarten eingetheilet werden; nämlich indie Knöchel, lall genannt, und in die Würfel,

l'esterriL.

Das Knöchelspiel war nach dem Homer (25)den Griechen schon von der Zeit des trojanischen Krieges anbekannt. Sie nannten diese Knöchel von ei-

nem Knöchelchen, welches in dem Gelenke einiger Thierezu finden ist, und von ihnen zu diesem Spiele gebrauchetward.

Die Knöchelchen hatten eigentlich nur vier Seiten,auf welchen sie bequem konnten liegen bleiben, indem diezwo äußersten Ecken zu rund dazu waren; dennoch warauch dieser außerordentliche Fall nicht unmöglich, und mannennte ihn 'lÄuin reAmn. Von den vier Seitennun waren zwo platt und breit, deren eine sechs galt,und von den Lateinern 8enio, von den Griechen abergenannt ward; die gegen über stehende galt nur eins,und man nennte sie Laniz oder Vulturius. ( 6rce»-. 2

FUr. /4) Dieß ist eben die Seite, welche die Griechenxo«r oder nennen; daher denn das Sprüchwort kam:

AE, eins gegen sechste. Von den zwo en-gern Seiten war eine conver, 8uxxum oder 8uchmnn ge-nannt und galt drey ; die andere war concav, sie hießkronnm und galt vier- Zwey und fünfe hatte man aufden Knöcheln nicht.

Ins