Band 
Erster Theil.
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XX.

Herrn Boivins Erklärung einer

Stelle im Sueton.

AhAueton redet in Nerons Leben von einem Comödl-anten, welcher, da er zur Zeit dieses Kaisers einPossenspiel vorstellen helfen, darinnen die Wortevorkamen: lebe wohl mein Vater, lebe wohl meineN7utter, durch seine Geberden eine Person nachgeahmet,die da trinkt, und eine andere die da schwimmet; womiter auf den Tod des Claudius und der Agrippina zielete;als er aber an die Worte kam : Orcus vobis clucit pecles.so kehrete er sich gegen die Senatoren, als ob er ihnen zuverstehen geben wollte, daß Nero auch sie bald würdetödten lassen.

Diese Worte, Orcus vobis clucit pccles, sind in ei-ner französischen Uebel-setzung, die im tönten Jahre zuParis herausgekommen ist, so gegeben worden: Plutobegleitet eure Schritte; als nun einer von den Mit-gliedern der Akademie glaubte, er könne sich eben dieser Wor-te bedienen, so fanden viele von den andern, daß dieselbenweder nachdrücklich, noch treu genug übersetzet waren.Dieser Meynung wurden sie bald allerseits, und HerrBoivin unterstützte dieselbe mit grammatikalischen Anmer-kungen, welche festsetzen, daß man, um die ganze Stärkedes Lateins, Orcus vobis clucit pe<lss, auszudrücken, soübersetzen müsse: Pluto zieht euch bey den Füßen:pluro dehnet euch die Füße aus.

Orcus vobis ckucit pecies, ist ein Spaß, eine sprüch-wörtermäßige Art zu reden, welche von einem Schauspielerbey der Vorstellung eines Poffenspielö gebraucht worden,dergleichen die Spiele waren, die man Atellanisch nannte.Was ist es doch wohl für ein Spaß, wenn man sagt:

L r pluro