182 XXVI. Vertot
**-i- ** » »O
XXVI.
Des Abts Vertot
Abhandlung,von der Bedeutung des Wor-tes keZlium, bey einigen Geschichtschreibern des ver-fallenden römischen Reichs, insonderheit bey denen,die von dem französischen Reiche ge-schrieben haben.
ist gewiß, daß einige Geschichtschreiber des verfal-lenden Reiches, insonderheit diejenigen, die vonFrank-reich geschrieben haben, durch das Wort ke^numoft nichts anders sagen wollen, als eineArone- Allein eskömmt darauf an, daß man entscheide, ob nur bloß von die-sem Zierrathe, als von einem Kleinode die Rede sey; oderob der Begriff und die Wirklichkeit einer Oberherrschaft da-mit verknüpfet ist, und ob derjenige, der diese Krone schi-cket, durch dieß Geschenk stillschweigend die Unabhanglich-keit desjenigen zuzugeben scheint, dem er eS schickt; undendlich, ob eine Krone schicken, eine Huldigung und ein Un-terpfand eines Untersaffen an den Landesherr» sey, oder ob esein Geschenk eines unumschränkten Herrn an einen an-dern, ist.
Eine Stelle im Fredegarius, eine andere im Bü-cheraufseher Anastastus, und noch eine dritte im Hinc-mar, Erzbischofe zu Reims, haben diesen Zweifel veran-lasset, über welchen der Abt Verkok die Akademie im 1709Jahre zu Rathe gezogen.
Wenn Lredegar von dem bürgerlichen Kriege redet,welchen Reinfncd und Carl Marke! in Frankreich wegen
des