Band 
Erster Theil.
JPEG-Download
 

von dem Worte keZnum. IFZ

es Amtes eines Schießmeisters (-ckaire 6u kalai«) erregetalten, so sagt er, nachdem Reinfried, welcher Lhilperichden H- gefangen hatte, eine Schlacht verloren, so hattendieser Staaksbediente und der Prinz, den er als das einzigeUnterpfand seines Glücks in Verwahrung behielt, ihre Zu-flucht zum Endes Herzoge von Aquicanien genommen,und um denselben auf ihre Seite zu ziehen und ihn zu ver-binden, daß er sich wider den Carl Marcel erklären möch-te, so hätten sie ihm Geschenke und eine Krone geschickt:itague et UcAgtioncin aci

Ducem ciiriAuut, auxilium poftuiantes, rozant, Ke-^num ct munera rraciunt.

Soll dieses KeZnum, oder diese Arone hier nur alsein sehr kostbarer Zierrath angesehen werden ? oder war esein stillschweigendes Geständnis von des Eudes Oberherr-schaft ? ja vieleicht gar ein Zeichen von Chilperichs Hul-digung, die er, als der seiner Staaten beraubet war, lei-stete, um seinen Schuh zu erlangen?

Der Pater le Cdinte will in seinen Lr/r/Är.

//er/, daß dieses KcZmun, welches Chilperich dem En-des zugeschickt, nur ein kostbares Geschenk und eine nackteKrone gewesen, wenn man so reden darf, und keineswegeöeine Zurechnung irgend einer Oberherrschaft.

Er gründet sich hierbey darauf, daß die meisten unse-rer Geschichtschreiber, dem Endes, vor und nach dieser Be-gebenheit, nur den bloßen Titel eines Herzogs von Aqui*kamen geben, und daß sie nur von den köstlichen Ge-schenken des Chilperichs reden, ohne dieser Arsnezu gedenken.

Der Annalist von Metz erkläret sich von dieser Sa-che so: et l.cAatiouom ac! F«-/s-

Oucem «streunt, eiusgue auxilium poüu-

lant; et vt o/s cum eis relisteret, maAnis munerrbukinuitabant.

M 4

Die