Band 
Erster Theil.
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s)L xxxv. Anmerkungen

Die Bildseulen berühmter ieute, ihre halberhabengeschnitzte Bildnisse in Rahmen gefasset, und Llvpei voümgenannt, und die Bilder, aufweichen ihre Heldenthatenund Siege vorgestellet waren, machten die Zierrathe derTempel aus. Das Gold, und Erz, der Porphyr undMarmor, waren dermaßen darinnen verschwendet, daßman wohl sagen kann, die Pracht dieser Gebäude, seyder Größe und Herrlichkeit des alten RomSgemäß gewesen.

XXXV.

Anmerkungen über einige Auf-

schriften, in hetrurischer, punischer

und palmyrenischer Sprache.

an hat die Akademie verschiedene male wegen ge-wisser hetrurischer, punischer und palmyreni-scher Aufschriften zu Rathe gezogen; theils umeinige Denkmäler zu erklären, die bereits in verschiedenenSchriftstellern zu finden sind; theils auch bey Gelegenheiteiniger neuern Entdeckungen.

Was die hetrurischen Denkmäler betrifft, so sind siein ziemlicher Anzahl, und die mehresten gut gestochen underhalten. Sie bestehen in Aufschriften, die entweder aufbloßen Steinen, oder auf kupfernen Tafeln, oder auf Grä-bern stehen, welche zuweilen Opfer, Kämpfe der Klopffech-ter, oder andere dergleichen Dinge vorstellen. Endlichgiebt es noch einige, die auf dem Fußgestelle einiger erzenenBilder und auf den Bildern selbst befindlich find.

Wenn man diese verschiedenen Aufschriften, mit ein-ander vergleicht, so sieht man, daß es einerley Züge sind,und daß sie vielAehnlichkeit mit den alten ionischen Buch-staben haben, die den phönicisthen, oder alten hebt aisihenziemlich ähnlich waren. Man sieht auch noch aus dem

Zuge