Band 
Erster Theil.
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sZ6

x^Vl. Galland

Münzen mit der Kaiser Diocletian und Maximianihren, nichts ausrichten.

In der That sehn dieser zween Fürsten Münzen, ih.rer äußern Gestalt, dem Stämpel, dem Metalle, den Auf-schriften und andern Umständen ihrer Gegenseiten nach, ein-ander so ähnlich, daß man gleichsam gezwungen wird, beydem Anblicke so vieler überzeugenden Kennzeichen, sich ge-fangen zu geben.

Des Domirius Domirianus zwo Münzen, welcheMezzabarba anführet, haben beyderseits auf der Gegen-seite einen stehenden Schuhgeist, der mit einer Hand eineOpferschale und mit der andern ein Füllhorn hält, nebst derUmschrift: 6LNI0 ?OkVUI KOKl/VNI; vondiesem Zeichen und der Schrift findet man kein einzi-ges Beyspiel auf den Münzen der Regenten vor demDiocletian.

Die erste dieser Münzen vom Domirius Domiria-nus stellet einen Altar zu den Füßen eines Schuhgeistes dar,der Buchstabe l? steht ft'm Felde; und im Abschnitt« stehtU L. I". Auf der andern, sieht man stakt des Altars ei-nen Adler zu den Füßen eines Schutzgeistes. Im Feldesteht zur Linken der Buchstabe I'. und im Abschnitteohne I*. Der Staatörath, Herr Foucault , welcher dieseletztere Münze in seiner Sammlung besitzt, hat noch zwoandere, gleichfalls ganz ähnliche vom Diocletian, nur mitdem Unterschiede, daß auf der einen im Felde die Zahl

XX zur Rechten, und zur Linken ^ steht; auf der an-

dern aber steht ein L zur Rechten und ^ zur Linken.

Er hat auch drey vom Maximian «Aerculius, die eine mitder Zahl XXl zur rechten, und einem 8 zur linken Seite:die andere mit der Zahl XXI zur Rechten und I? zur Lin-ken; die dritte mit einem/X zur Linken. Im Abschnitteeiner jeden von diesen Münzen liest man eben so wieauf des Domirius Dommans Münzen.

Nach