Band 
Erster Theil.
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290 XU Galland

auf den Münzen dieses Prinzen stehen müsse;sie eigneten ihm daher nur zwo zu, deren eine Srrada vonRosberg, die zweyte Tristan anführen. Sie haben aufder Seite des Kvp-es diese Schrift: o. 8. 008-81^8 01V 8 '6/L00V8 808. 0. auf der Gegen-seite sitzt der geharnischte Prinz zu Pferde, unter dessen Fü-ßen ein Barbar liegt, mit der Umschrift: 60081tL.kd081^80l(V8l. <Dcco, welchem Mezzabarba ge-folget ist, hatte diesen beyden noch eine mit der Umschrifthinzugefüget: I8lk. 0. 6^00V8 k. 0. ^V6. DieseSchrift sieht um den Kopf, herum, und auf der Gegenseitesteht ein Frauenbild, welches zu seinen Füßen aufeiner Seiteeinen Löwen und auf der andern einen Ochsen hat.

Was die ersten zwo Münzen betrifft, auf deren Ge-genseite 6Ioria Kom-inorum steht, so will Herr (Aalland,daß, da die Schrift auf der Kopfseite unfehlbar nicht mehrrecht leserlich ist, diese zween Alterthumsforscher, O. 8.00881H811V8 6/VOOV8 80b. 0. anstatt 0.8. 00881'L81'IV8 ?IV8 000. KV6. gelesen,welches eigentlich darauf gestanden; indem diese zwo Mün-zen dem Kaiser Constanrius des großen ConstanriusSohne, und keinesweges dem Constanrins Gallus Cä-sar, zugehören. Von der dritten Münze endlich die zu-erst vom E>cco, hernach aber vom Mezzabarba bekanntgemacht worden, zeiget Herr Galland, daß sie dem Lon--stantius Gallns durchaus nicht zugehören kann, der nie-mals die Würde eines Augusti besessen, sondern dem Tre-bonianus Gallus, wie das Bild der Gegenseite beweist,welches der Colonie Viminaciuin, einer Stadt im obernMosten zugehörek, und nicht über Galliens Regie-rung hinaus reichet.

Sobald Gallus zum Cäsar war gemacht worden,nannte er sich nicht andes als Constanrius, welchen Na-men ihm sein Vätter der Kaiser Constanrius mit dieserWürde zugleich ertheilet. Man brauchet zwar hierzu kei-nes fernern Beweises, als folgender Stelle aus demAure-

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