Band 
Erster Theil.
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von drey alten Münzen. 29k

ll'us Victor: ikclg^uemiuz k'i ^rri vecentio Lalligz, Lon-llautiusLillo, cuiuL nomen suo mutaueratOrientein, Lae.saribus coinmiler-unt. Allein es überführen uns auch nochüberdieß alle Münden, die wir von diesem Prinzen nur ha-ben , von dieser Wahrheit. Es ist daher sehr unnöthigden Namen Oaünz auf denen Münzen zu suchen, die zu die-ses Cäsars Ehren geschlagen worden. Und wenn man jakünftig eine Münze von diesem Prinzen mit der UmschrifteON8^NHV86.Vl.k.V8 finden sollte, so müßteman diesen Fehler dem Münzmeister zuschreiben, der indiesem Stücke wider des Kaisers Constanrius und desConstanrius Gallus Absicht selbst, gehandelt haben wür-de. Die Geschichtschreiber hatten billig eben so verfahrensollen; allein, wenn sie ihn Gallus nennen, so ist es inder Absicht geschehen, ihn mit dem Kaiser Constanriuswegen der Zweydeutigkeit der Namen nicht zu vermengen.

Diese Ursachen nun haben den Herrn Galland bewo-gen, dem Kaiser Constanrius Gallus alle diejenigenMünzen zuzueignen, die die Aufschrift fübrenO.dl.LOkil-81-,^'riV8 IVN. N08. L. Indem der KaiserConstanrius, Constantins des Großen Sohn, in Anse-hung seines Großvaters Constanrius Chiorus, nicht lu-nior heißen können, als welcher eher gestorben als die-ser noch Cäsar gewesen.

Herr Galland bemerkt noch einerley; nämlich, daßes zwo Fabricken von Kaiser Constantins Münzen giebt;die eine, welche allen Münzen vom großen Constantingemein ist, insonderheit in den kleinen ehernen, wie auchallen Münzen vom Delmarius, Crispus, Constantindem jungem und vom Constanrius: die andere spüret manan denen Münzen, deren einige dem Mittelerze und die an-dern dem kleinen Erze nahekommen, und beyderseits aufder Gegenseite die Schrift führen: k L ll. 'l? L ?.

Nun giebt es keine Münze vom gro-ßen Constantin, Delmarius und Crispus aus dieser letz-ten Fabrick. Vielweniger wird man von dem jüngern

T 2 Constan-