ZiL i.i. Oudinets Gedanken
Kleidern zu kommen, so verwandelten sie sich in der Aka-demie gar bald in Jupiter und Minerva. Man wider-sprach der Umschrm, weiche, wenn man sie genauer be-trachtete, ein sehr neues Hebräische zu seyn schien, und ei-nen rabbinilchen sehr unrichtigen und schlecht gestochenenCharacter hatte.
Dieses also entdeckte Bild war gleichwohl noch schwerzu erklären. Einige deuteten es auf Minervens Geburt,wie sie bewaffnet aus Jupirers Gehirne kömmt. Anderehielten es für dieser Göttinn Streit mit dem Neptun.Noch andere zogen es au' Erichchyns Geburt, und aufdasjenige, was die arhenrenslschen Fabeln von diesem Un-oe n uer ausgestreuet, welches halb Mensch halb Schlange,Vulkans und der Erde Sohn gewesen. Jedoch, dieallge-.uinste Meynung grenz dahin, daß dieser Agath, so-wohl als obongezoqene Münze, lediglich Jupiters undMinervens Gottesdienst zu Arhcn, betrifft. Die Land-gokter hindet ten nicht, daß nicht Jupiter allezeit für denOberherrn aller Oerter gehalten ward. Zudem so hieltensich die Arhenienser für das erste Volk in Griechenland,welches er mit seinem Besuche beehret, da er feine Geburtö-state verlassen hatte. Außer dem berühmten Tempel, vonwelchem in dem Artickel der arhenimsisthen Münzen ge-handelt worden, hatte ihm diese Stadt noch verschiedeneandere unter allerley Namen gewidmet. Julius polluxsagt, es sey eine große Menge attischer Münzen, aufbeyden Seiten mit Jupiters doppeltem Kopfe bezeichnetgewesen. Zuweilen auch nur mit einem Kopfe dieses Got-tes und einer oder zwo Eulen auf der Gegenseite; und diemehresten von denen die wir angeführet haben, scheinen die-se Art von Jupiters und Minervens gemeinschaftlichemGottesdienste anzudeuten.
Die Vogel, der Weinstock, die Ziege und alles wasauf jener Münze nicht steht, bezieht sich in diesem Agatheauf den Jupiter, als den Urheber der Natur; und zwarnach des phidias Begriffe, welcher den Thron und die
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