Band 
Erster Theil.
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von einem alten Agathe. ZIZ

Kleidung seines olympischen Jupiters mit Blumen undThieren von allerley Art besäet hatte.

UebrigenS wird das Alterthum dieses Agaths, durchdie Schönheit der Arbeit und durch ihr besonderes Verhält-niß mit der atbenienslschen Münze nicht minder bestäti-get, als durch die undenkliche Zeit, in welcher sie, wie manweis, in einer von unsern Kirchen aufbewahret worden.Zweyhundert Jahre unstreitiger Besitz, sind der beste Be-weis , den man in solchen Sachen vorbringen kann. Wieviele Jahrhunderte muß man nach diesem nicht noch hin-aufsteigen um dergleichen Werke zu finden ! und habenwohl seit zweyhundert Jahren, da die Künste wieder zu blü-hen angefangen, unsere Steinschneider solcher Arbeitgleich kommen können?

H.II.

Gedanken

über zween andere Agathe des königlichen

französischen Cabinets.

l^ier ist noch eine Zeichnung von zween andern schönenalten Agathen der königlichen Sammlung , wel-che Herr g)udinet zu Ende des i7O7ten Jahresder Akademie übersendete.

Der erste ist fast siebenhundert Jahre bey den Bene-dictinern zu St. Evre de Toul gewesen ; und nach derSage dieser Abtey, hatte der Cardinal Humberc, einMönch dieses Ordens und dieser Stadt, denselben aus< 5 onstaminopel mitgebracht, dahin er unter des PabstsLeo des IX. Regierung, gegangen gewesen. Endlichhat er mit den mchresten solcher schönen Ueberbleibsel desheidnischen Alterthums, die die Christen als eigen ange-

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