Band 
Erster Theil.
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Z!4 I-H. Voll zween andern

nommen, einerley Geschick gehabt. Zu St- Evre näm-lich , und unter den griechischen Kaisern , war er Sr. Jo-hannes der Evangelist , welchen ein Adler aufhebtund ein Engel krönet. DaöHeidenthum in diesem Steine,ist wirklich erst in diesen letzten Zeiten entdecket worden.

Damals entschlossen sich die Mönche zu Sr. Evrediesen Agath von ihren Ueberbleibseln abzusondern undbrachten ihn dem Könige, zu Ende des löggsien Jahres,wenige Zeit darauf als die Sammlung des Königes zuVersailles eingerichtet worden war.

Man hielt dafür, daß es nichts anders als die Ver-götterung eines römischen Prinzen seyn könnte, und dieStimmen waren anfangs zwischen dem August und Ger-maniens getheilet. Allein das junge Aussehen des Hel-den , lenkte bald alle Stimmen auf die Seite des letzteren,welcher durch die Aufnahme an Kindesstatt, der vermuth-liche Reichserbe geworden war, und welchen ein schleunigerTod in der Blüthe seiner Jahre, mitten unter seinen Sie-gen , dahin riß.

Die Wahrheit ist indessen, daß Germauicus , nichtgleich dem August die Ehre der Vergötterung nach seinemTode genossen. Vielmehr bemerket die Geschichte mitausdrücklichen Worten, (Ackert.//ML/.,/.) daß Tiber,der ihm nicht gut war und ihn nur auf Befehl dieses Kai-sers an Kindesstatt aufgenommen hatte, seiner Asche kaumdiejenigen Pflichten geleistet, die man dem römischen Adelgewöhnlicher maßen zu leisten pflegte.

Jedoch ist hier auch die Rede von keinem öffentlichenDenkmaale, noch von einer durch den Senat angestelltenVergötterung; sondern nur von einem Privatdenkmaale,und was allem Ansehen nach von jemanden aus dem Hausedieses Prinzen verfertiget worden.

Taligula z. E. dem wir fast alle Münzen vom Ger-manicus und der Agrippina, als seinem Vater und sei-ner Mutter, von seinen Brü-crn und Schwestern, vomNrro und Drusus, der Agrippma , Drustlla und

Julia,