Band 
Erster Theil.
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AgüHöli. ziH

Julia, der Antoma seiner Großmutter, ja so gar einigevon seinem Aelrervarer August, zu danken haben ; Ca--ligula , der seine Regierung , mit den Reisen in die pan-dacarischen und pomsscben Inseln anfieng, (L/rr. r>r

) bloß um daselbst die Asche seiner Mutter und seinesBrwero Nero , zu sammeln und selbige zu AugustensGrabe zu bringen , welcher befohlen hatte, daß Änroniaeben dieselbe Ehre genießen sollte, die? der Kaiserinn Liviawiederfahren war, und welcher seinen Vätter Claudius,aus der Classe der Ritter zog , um ihn zum Consu! zu ma-chen : Hurz , dieser Prinz, welcher bey seiner Gelangungzum Throne, nichts von allem unterließ , was sein Ge-schlecht verherrlichen konnte, so daß er auch dem SenateTibers Vergötterung vorschlug, dieser Prinz hat also son-der Zweifel auch des Germanicus Andenken, in einemDenkmaale wie gegenwärtiges ist, verewigen wollen.

Man fand an dem vergötterten Prinzen , das Anse-hen, die Bildung und Jugend des Germanicus, der we-gen seiner Schönheit, seiner guten Gestalt und seines Al-ters , sowohl als wegen seines Heldenmuthö und seinerThaten , schon zu seiner Zeit mit dem großen Alexan-der verglichen wurde.

Der auguralischs Stab, den er mit der Rechtenhalt, zeiget die Augurwürde an, welche auf des Ger--manicus Aufnahme an Kindessiatt, sogleich folgte, undbey welcher man sagte, daß man nach ihm, nieman-den anders als aus dem Geschlechte der Cäsars wählenwürde.

Was das Horn des Ueberssuffcs betrifft, welches erin der andern Hand hält, so ist eö das ordentliche Zeichender wohlthätigen Gottheiten: und dieß stimmt mit demBegriffe überein, den man sich vom Germanicus gemacht hatte, dessen Güte und Mäßigung sowohl die Rö-mer als fremden Völker bezaubcrt hatten.

Die Victorie endlich, welche den Helden krönet, undMinervens Schild, mit welchem er sich gewaffnet hat,

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