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terlichen engländr'schen und holländischen Flotten so gut, daßman seitdem eben dieselbe Kriegszucht auf allen französi-schen Küsten mit gutem Erfolge beobachtet hat.
Man brauchte eine längere Zeit als die gewöhnlichenLebenserzählungen haben, wenn man alles durchlaufenwollte, was in des Herrn Herzogs von Aumont Lebenmerkwürdig ist. Allein was man insonderheit erwägenmuß, das ist, die unverletzliche und unveränderte Treu«gegen des Königs Person. Dieß war eine heftige Leiden-schaft, die er von seinen Vorältern ererbt, die er treulicherhalten hat, und sie auf sein ganzes durchlauchtes Hausfortzupflanzen bemüht gewesen ist. Es ist leicht einenPrinzen zu lieben, bey dem man nichts als Hoheit undTugend gewahr wird, und welcher mit den Rer'zungen seinerPerson eine nie genug zu bewundernde Gnade und Sanft-muth verbindet. Glückselig sind diejenigen, die ihn ohneUnterlaß sehen und hören können!
Alle Herzen sind nicht gleich empfindlich, noch zu derGeflissenheit geschickt, die mit großen Leidenschaften verbun-den ist. Der Herzog von Aumont liebte den König, wennman so reden darf, mit einer Zärtlichkeit, die von aller Ehr,sucht frey war, und diente ihm mit einer Begierde, die dieEmpfindlichkeit seines Herzens zur Gnüge verrieth.
Dieses meine Herren ist der hauptsächlichste Theil vonunsers Herzogs von Aumont Leben. Allein wir müssenauch dasjenige nicht vergessen, was uns selbst eigentlicherangeht, und zu dem Fortkommen in der Kenntniß der Mün-zen, die in den vorigen Jahrhunderten ziemlich vcrnachläs-sigt war, nicht wenig beygetragen hat. Der Herr Herzogvon Aumont hat lange Zeit den Ausbund gelehrter undneugieriger Personen bey sich versammelt. Seine großeHöflichkeit verursachte, daß sie mit Freuden kamen, und seineprächtige Einrichtung both ihnen täglich die seltensten Al-terthümer zur Uebung ihrer Erstick dar. Sein eigenerGeschmack half der andern ihren bessern, und mahnte alleszur Nacheiserung an; diese Versammlungen aber, die seine
Bb - musst.