Band 
Erster Theil.
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z88 i.xvi. Herrn Pavillons

muffige Zeit auf eine so rühmliche Weise kürzten, sind dieQuelle wichtiger Erläuterungen in der alten Geschichte undZeitrechnung.

Als der König die Zahl dieser Akademie vermehrte,so warf er gleich seine Augen auf den Herzog vonAmnonr,als aus eine Person, die vor andern geschickt wäre dieseGesellschaft zu zieren, und durch seine treffliche Kenntnißund reinen Geschmack in allem was die Künste betrifft, beyzu-stehen. Wir haben ihn unsern Versammlungen mitVergnü,gen beywohnen sehn; und außer seinen beständigenGeschäfften,können wir gewiß seyn, daß sein Fleiß noch größer gewesenseyn würde. Kur;, die Akademie hat an ihm verloren,was sie schwerlich wieder wird ersehen können. Der Her-zog von Auinont war mit allen Annehmlichkeiten des Lei-bes und mit einer erhabenen Seele gebohren, die sich nie-mals verleugnet hat. Er war voller Tapferkeit, klugerAufführung, auf alle seine Pflichten wachsam, freygebigund prächtig. Er ist von dem Könige, von dem ganzenHofe und insonderheit von dieser Gesellschaft bedauretworden, welche sein Andenken allezeit ehren undtheuer schätzen wird.

LXVI.

Herrn Pavillons Leben;

in der öffentlichen Versammlung nach

Ostern im ryozten Jahre vorgelesen.

eim auch gleich die in dieser Akademie eingeführtelöbliche Gewohnheit mich nicht verbände ein lob-volles Leben von dem verstorbenen Herrn pavil/lon abzufassen , so würde dennoch die Unterlassung dieserfrommen Pflicht eine Art von Undankbarkeit an mir seyn.

Herr