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zustellen, deren Seele er war und deren ganze Freude inihm bestand. Die Gleichheit seiner Gemüthsart, seineG-lindigkeit, und seine Gefälligkeit, munterte alles auf,und erhielt bey allen eine angenehme und geistreiche Lustig-keit, deren Reizungen ich weder vergessen, noch beschreibenkann. Man müßte nur die Gedichte lesen, die er damalsverfertiget hat, um ein angenehmes Bild davon zu haben;und darinnen würde man, mitten unter dem Spielen undScherzen, allezeit den verständigsten und liebenswürdigstenMenschen, erkennen.
Als die gerechten Befehle eines ganz gottseligen Kö-niges , die Ketzerey ausrotteten, so entferneten sie zugleichvom Herrn Pavillon einige seiner berühmten Freunde.Es kam ihm sehr schwer an das was ihm am theurestenwar zu verlassen; allein die Freundschaft des Weisen hatihre Gränzen und bleibt bey den Füßen des Altars stehen.Er bedaurece ihre Irrthümer, allein er hörte nicht auf ihrePersonen zu lieben und sich alles dessen anzunehmen was sienur angieng. Man wird in seinen Werken die Spurenseiner Zärtlichkeit gegen dieses ganze Geschlecht finden unddie weisen Rathschläge sehen, die er denen daraus entsproß,senen Kindern giebt, welche sich in der Fremde niedergelas-sen. Ich habe Ursache zu glauben, daß Herr Pavillonbey einer solchen Trennung ungemein gelitten. Um nun sei-nen Schmerz zu lindern, so erhielt er diejenigen Freunde,die ihm noch übrig blieben und fand einigen Trost darinnen,daß er den Rest seines Lebens mit denjenigen zubrachte, diejener Familie allezeit ergeben gewesen waren und von denener versichert war, daß sie ihn so ansahen und liebten, alser es verdiente.
Hier will ich die besondere und neue Art nicht verges-sen, wie er in die französische Akademie gekommen ist.I>b hatte ihm oft gesagt, daß sich eine Stelle in diesem be-rühmten Orden ungemein wohl für ihn schickte; insonderheitweil er nicht viel zu thun hätte; allein seine Bescheidenheithielt ihn zurück, und weil er es für nöthig hielt, daß man
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