Band 
Erster Theil.
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402 I.XX. Des alten Herrn

Bignon, von Scve, und von Harlay, gelehrte und be-rühmte obrigkeitliche Personen , deren bloßer Name schoneine Wissenschaft berühmt machen konnte, die noch erst inder Wiege lag.

Auch dem Herrn Lolbert ward Herrn DaillantSGeschicklichkeit bekannt. Er überredete ihn nach Italien,Sicilien und Griechenland zu gehen , um daselbst die gehö-rigen Münzen auszusuchen, wodurch diejenige Sammlungergänzet werden könnte, welche Se. Hoheit Gaston Her-zog von Grlcans den: Könige geschenkct hatte. HerrDmllant war froh , daß er seinen Geschmack durch einesolche Ausforschung ausbessern sollte; er rechte fort, undkam in etlichen Jahren mit einer reichlichen Erndte nachHause. Des Königs neues Cabinet ward dadurch umdie Halste vermehret; und ohne das , was man noch seit-dem hinzugefüget hat, so war es bereits damals besser, alsalle Sammlungen, die man in Europa kannte. Auchdie Privatsammlungen genossen Herrn Daillams Be-mühungen , und wurden nach seiner Rückkunft mit unzäh-ligen Münzen angefüllet, die man entweder noch gar nichtgesehen, oder doch für einzige Stücke gehalten hatte.

Alles was Italien, Sicilien und Griechenland indieser Art kostbares besaß , das war gleichsam durch seineHände gegangen, und was er nicht hatte erlangen können,das hatte er doch sorgfältig abgezeichnet. Daher warniemand besser im Stande von der Seltenheit einer Münzezu urtheilen , als er. Die Gelehrten und Neugierigen,denen diessKeuntniß nicht gleichgültig war, bathen ihn umeinen Aufsatz derer Stücke, die entweder wegen des Bildes,oder wegen des sichres am merkwürdigsten wären, welchesman daraus für die römische Geschichte ziehen könnte. Ererfüllet« ihr Begehren , und gab sein Verzeichnis; seltenerMünzen in zween Quartbänden unter dem Titel heraus:KnnuliuMa Im^erarnrnin Koaiam-niin ^raeftautivrum, älulio Laelaro ack l'vliumuui et 'I'zwsluiür.

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