Band 
Zweyter Theil.
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Würde der Israeliteir. z?

weil sie sich nur auf den 4Z0 jährigen Aufenthalt grün-den; der aber durch die heil. Schrift und den Josephus,ganz zernichtet wird. Die andere, daß gar keine Lückezwischen dem ersten und andern B. Mose zu finden sey;weil da das 46 Capitel des i B. Mofe der Söhne Ja-kobs, des Levi, Gerson, Kahath und Merari erwähnet',und das s B- Mose im ersten Capitel, vom Amram,Kahaths Sohn, des Moses Vater, handelt, alle Geschlecht-register hier ununterbrochen zu seyn scheinen. Wenn aberin diesem Buche der Verfasser gleich auf den Moses ver-fällt, ungeachtet er erst lange Zeit nach dem Joseph ge-lehrt hat, mit dessen Tode das i B. Mose aufhöret;so geschieht es deswegen, weil dieser große Mann, daer, bis auf die Erlösung des Volks Gottes nichts son-derliches zu erzählen hatte, sich damit begnüget, daß erin wenigen Worten erzählt, wie die politische Eifersuchtdes neuen Pharao, die Jsraeliten, nach Josephs Tode,in die Dienstbarkeit gestürzet, um hernach ausführlichauf alle Wunderwerke zu kommen, wodurch Gott die-selben erlösete. Dieß ist fast in allen Büchern der heil.Schrift gebräuchlich.

Der Herr Abt Banter setzt noch hinzu, daß wennes auch zwischen dem i und 2 B. Mose eine Lücke gäbe,dennoch das Buch von den Streiten des Herren sel-bige sehr schlecht ausfüllen würde. Denn aus was fürUrsachen sollte man wohl an dieser Stelle ein Buch ein-rücken, von welchem wir nichts anders wissen, als daßes die Kriege des Herren enthalten, ohne daß derenZeit noch Ort bestimmet worden? Will aber Herr Bor,vin, daß es vielmehr von den ephraimitischen Kriegengehandelt habe, die die Eroberung von Aegypten be-troffen; als von den Wundern die Gott im gelobtenLande gethan, oder bey dem Ausgange aus der ägypti-schen Dienstbarkeit, wie alle Ausleger wollen: so stehtes dahin, wie er dieses beweisen will! da wir von die-sem ganzen Buche, nichts als den einzigen Vers übrigC z haben,