Band 
Zweyter Theil.
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40 . vi. Boivin von der königlichen

Endlich, beschließt der Herr Banier, wenn die heiligeSchrift in dem r B. der Chronik, Ephraims Kinder aneinem Orte nennet, allwo sie von einem andern Ephraimredet, der nicht Josephs Sohn warr^so muß man solchesvon seinen Nachkommen verstehen, wie es in den Büchernder Schrift auch sehr gewöhnlich ist. Es ist augenscheinlich,daß in diesem Capitel derer Kriege gedacht wird, die imLande Canaan geführet worden, und daß die Einwohnerzu Gath, welche die Kinder Ephraims getödtet, von Gathinö gelobte Land gekommen, und nicht von Gosen in Ae-gypten. Dieß ist eben das Gath, davon im i Cap. des2 B. der Könige geredet wird: Sagt es nickt an zuGarhund verkündigt es nicht zu Ascalon, damit sichdie Söhne der Philister nicht freuen rc. Daß Saradie Städte Bethoron die hohe, Bethoron die niedere undOzensara, in Judäa gebauet; indem, nach allen Erdbe-schreibern, man dieselben dorthin, und nicht nach Aegyptensetzen muß, als woselbst sie nie gelegen. Daß, wennGottim roz Psalme saget, er habe sein Volk in Aegypten überseine Feinde'erhoben: er ließ sein Volk sehr wachsenund »nachte sie mächtiger denn ihre Feinde; er vonder wundernSwürdigen Vermehrung der Hebräer rede, wel-che die Pharaonen so eifersüchtig machte, und von ihrer Er-lösung durch Mosen: und in dieser Stelle ist nicht die min-deste Abzielung auf ihre königliche Würde. Daß endlich,wenn Josua in des ro Cap. iz v-sagt, es stehe im Buche derFrommen geschrieben: die Sonne und der Mond wärenstille gestanden; er von dem Wunderwerke! rede, welches aneben diesem Tage, ihm zu gute geschehen, und welchesallem Ansehen nach, in dem von ihm angezogenen Bucheverkündigt gestanden. Die Stelle lautet so: Da stunddie Sonne und der Mond stille, bis daß sich dasVolk an seinen Feinden rächere. Ist dieß nicht ge-schrieben im Buche des Frommen? Also stund dieSonne mitten am Himmel, und verzog unterzuge-hen einen ganzen Tag. Der 14 Vers zeigt ausdrücklich,

daß