Würde der Jsraeliten. 4,
Saß eben dieses Wunder sonst noch niemals geschehen war:' und es war kein Tag diesem gleich, weder zuvornoch darnach. Und wenn Iesaias (r) und der Versahser des Predigers dieses Wunderwerks gedenken, so deu-ten sie gar auf kein ähnliches Wunderwerk, so jemals in Ae-gypten geschehen.
Herr Bsivin gab sich auf diese Einwürfe des AbtSBanier noch nicht überwunden. Er wandte ihm ein, erst-lich : daß es eine Dynastie von Hirten in Aegypten gege-ben, und daß diese Hirten die Vorältern der Juden gewe-sen; wie die geheiligten Originale der Aegyptier, welchevom Manethon angeführet werden, mit ausdrücklichenWorten sagen; so daß man nichts mehr brauche, als daßman in der Bibel nachforsche, wer diese ägyptischen Königegewesen. Es sind Bücher von bey. Bibel verloren gegan-gen ; allein es müssen darinnen noch Spuren, von einer somerkwürdigen Geschichte zu finden seyn, wie man in derFolge sehen wird. Uebrigens sind, St. Theophilus vonAntiochien, 'St. Hieronymus und alle erste Christen, so-wohl als Josephus, überzeugt gewesen, daß diese königlicheHirten, Nachkömmlinge des Patriarchen Josephs gewesen,der in Aegypten so mächtig war.
Herr Bsivin hat in der heiligen Schrift gefunden,daß Ephraim, Josephs Sohn, in Aegypten Kriege ge-führet, daß er daselbst 9 Söhne in einer Schlacht verlo-ren , daß eine von seinen Töchtern daselbst z Städte er-bauet, daß Gott allda für die Ephraimiken in der Ebenezu Tanis Wunder gethan, daß ihre Nachkommen daselbstabgefallen, daß sie an einem Schlachttage geschlagen undgefangen geführet worden (ä).
Nach diesen vorläufigen Sähen, schreitet Herr Boivinzu den vornehmsten Einwürfen des Herrn Abts Banier.Der erste ist, daß er den Manethon nur halb gelten läßt,und daß es nicht erlaubt sey, aus einem Schriftsteller nur
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<r) r-8. v. ri. 78, v. y. 10. ',r. ir. 42. 4z. Ps.
(ä) i D. der Chronik. Psalm r o;, v/24.