von den Freystatten. 5Z
der Diana gelobtet hakte- Das traurige Ende des Cen-sors Fulvius Flaccus, und die schändliche Krankheit, diedas Leben des glücklichen Sylla endigte, schrieb man sol.chen Entweihungen zu. Es gab Tempel, deren Freystätemehr geehret wurden, als andere: weil die Entweder der.selben schneller gestrafet worden waren. So war der Tem-pel der palischen Götter; der im Ruffe stand, daß diejeni.gen blind würden, oder daß er sie doch sogleich auf andereWeise bestrafte, die vor dem Altare falsch schworen, undden Eid nicht hielten, den sieben unglücklichen gethan hat-ten, die dahin geflüchtet waren, (vioci. 8ic. käb. 41.)
Allein, weil die Strafe nicht auch sonst aller Orten soplöhlich auf das Verbrechen folgte, und alle Götter nichtfür unversöhnlich gehalten wurden: so nahm man, wennaußerordentliche Unglücks fälle ihren Zorn zu besänftigenermahnetcn, seine Zuflucht zu den Orakeln, die nicht un-terließen , feyerliche Aussöhnungen anzuordnen. Die.sen nun wurden nicht nur die Strafbaren unterwor-fen; sondern auch die Städte und das ganze Volk,welches den mindesten Theil an dem Verbrechen ge-habt. So ward des pausanias Tod durch zwo eherneBildsäulen ausgesöhnet,(f) die die Lacedamonirr ihm zuEhren aufrichten mußten, und zwar an dem Orte selbst,wo man seinen sterbenden Körper genommen hatte: undder Mord der Jloten, die in den tänarischen Tempel ge-flüchtet waren, ward als die Ursache des großen Erd-bebenS angesehen, wovon die Stadt Spartaeinige Zeit darauf erschüttert ward.
7-kuciä. I.ik. I.
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D z VIII.