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die Hochachtung die sie ihnen schuldig waren, so gar?über den Wohlstand hinaus, indem sie auch ihre Wei-ber und Töchter in den Speisesaal führeten.
Das Fest welches mit Libationen angefangen, hör-te auch damit auf, und zwar unter Anrufung verSchutz-götter der Gastfreiheit. Nach dem Namen des Ga-stes erkundigte man sich gemeiniglich erst nach Tische,wie auch nach den Umständen seiner Reise; hernach führ-te man ihn in das für ihn zubereitete Zimmer.
Es war dem Gebrauche und Wohlstände gemäß,daß man die Gäste nicht abreisen ließ, ohne ihnen Ge-schenke zu ertheilen, die^ man Tema nannte; und die-jenigen welche sie empfiengen, sorgfältig aufhoben, alsPfänder eines Bundes, den die Religion selbst heiligte.
Die Schußgötter der Gastfreyheit, waren Jupi-ter, mit dem Zunamen Venus, Minerva,
Herkules, Castor und pollux. Es gab zwar auchin der Stadt pellena einen Apollo Z-k-Av/or-; alleinman erkannte doch insonderheit die Hausgötter und pe-nnten, für die Beschützer der Gastfreyheit.
Um den Nachkommen ein Denkmaal der Gastfrey-heik zu hinterlassen, die man mit jemanden eingegangenwar, so brach man eine Münze in zwey Stücke; oderman schnitt ein Stück Holz, oder Eisen sntzwey, davonein jeder die Hälfte behielt. Dieses ward von den altenDestera kolpiti>Ittati8 genannt. Man sieht noch in denCabinettern der Neugierigen dergleichen, auf welchen dieNamen der zween Freunde geschrieben sind; und wenndie Städte selbst jemanden die Gastfreyhsit zugestunden:so fertigten sie darüber eine förmliche Urkunde aus, undgaben den Fremden eine Abschrift davon.
Die Rechte der Gastfreyheit waren so heilig, daßman den Mord eines Gastes, als das unversöhnlichsteVerbrechen ansah: ja wenn er auch zuweilen wider Wil-len