76 xn. Blanchards Abhandlung,
des hinein, aus welchem ein jeder von denen, die bey die«ser Handlung zugegen waren, gekommen war, und zwarin der Absicht, sich in dieser neuen Stadt niederzulassen;und das alles vermischte man mit einander.
Diese Grube, die an der Landseite, und recht an demOrte war, wo man den Umkreis zu ziehen anfieng, hießbeyden Griechen, wegen ihrer runden Figur;
und bey den Lateinern 2ckun6u8, aus eben dieser Ursache.Die Erstlinge, und die verschiedenen Gattungen von Erde,die man in diese Grube warf, lehrten, was denjenigen füreine Pflicht aufläge, die das Regiment in der Stadt habensollten. Sie mußten allen Fleiß darauf wenden, den Bür-gern die Lebensmittel zu verschaffen; und sie mit allen denenVölkern im Frieden erhalten, deren Erde man in dieseGrube geworfen; oder vielmehr nur ein einzig Volk darausmachen.
Zugleich fragte man die Götter um Rath , ob ihnendieses Unternehmen angenehm seyn würde, und ob sie denTag für genehm hielten, den man zu dessen Ausführungerwahlete? Nach allen diesen Anstalten, zog man den Um-kreis der neuen Stadt,durch einen Strich von weißer Erde,die man mit dem Namen reiner Erde beehrte. Und wirlesen im Strabo, daß Alexander der große, in Ermange-lung dieser Erde, den Umkreis der Stadt, die er in Aegy-pten nach seinem Namen bauen ließ, mit Mehl gezeichnethabe. Wenn nun diese erste Handlung vorbey war, soließen die Hetrurier mit einem Pfluge, durch einen weißenStier und eine Kuh von gleicher Farbe, eine Furche, sotief als möglich, ziehen. Die Kuh war unter der Handdes Ackermannes, der an der Seite der Stadt gieng, undder Stier an der Landseite. Diejenigen, die dem Pflugeindem Rande der Furche folgten, warfen die Erdklößer,welche die Pflugschaare nach der Landseite geworfen, wiedernach der Stadtseite zu. Der ganze Raum, den der Pfluggeöffnet hatte, war unversehrlich, isnÄum. An denjeni-gen
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