Band 
Zweyter Theil.
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73 xn. Blanchards Abhandlung,

die Götter befragten, unter wessen Schutze die Stadtgegründet werden sollte?

Die Opfer wurden noch an verschiedenen Orten wie-derholet, und man bemerkte die Oerter, wo sie gehaltenworden, durch Steine (Lippi), die man daselbst aufrich-tete: ja es ist wahrscheinlich, daß man nachmals die Thür-me an eben diesen Stellen auferbauet habe. Man riefdaselbst die Götter an , unter deren Schutz man die neueStadt stellet«; und die Götter des Landes (katrios, incii-Zetes,) die bey den Griechen unter dem Namen Xöov/s,,

öcc. bekannt waren. Dereigene Namen dieser Schuhgötter aber, mußte dem Pöbelunbekannt bleibe»,.

Ovidius hat uns die Formel des Gebeths aufbehalten,welches Romulus an diejenigen Götter gerichtet, die anseinem Unternehmen Theil haben sollten.

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Wenn nun die Pflugschaar an den Ort kam, der zuden Thoren bestimmt war, so hub man das Eisen heraus:gleich als ob bey der Oeffnung der Furche, etwas geheim-nißvolles und heiliges gewesen wäre, welches hätte könnenentweihet werden. Die Thore sah man also nicht für hei-lig an, weil sie zum Ein-und Auslässe derer zum Leben er-forderlichen Dinge; ja selbst zur Wegschaffung derer Sa-chen bestimmet waren, die nicht in der Stadt bleibensollten.

Die Gesetze erlaubten nicht, daß die Todten in derStadt begraben würden. Sulpicius schreibt dem Cicero,er habe von den Atheniensern nicht erhalten können, daßMarcellus in ihrer Stadt einbalsamirek würde; und diesereinzige Grund war damals hinlänglich, die Thore als