von den Gebräuchen der Römer. 8k
Nachdem also Herr Blanchard dasjenige unkersu.chet hat, was die Stadtmauren und deren Grundlegungbetrifft; so redet er auch von dem, was inwendig in derStadt vorgegangen, wo man alle Gassen mit Stricken ab-zog, welches dieLateiner, äegrmnare vi-,8 nennten. DerMittelpunkt, des in der Stadt eingeschlossenen Platzesward zum öffentlichen Markte bestimmt, und alle Gassenliefen auf denselben zu. Man bezeichnete auch zugleich diePlätze zu den öffentlichen Gebäuden, als Tempeln, Säu-gängen, und dem Rathhause rc.
Man muß ferner merken, daß die Römer alle Jahr dasFest von der Grundlegung ihrer Stadt den n Calend.Maji, gefeyerk haben; welches die Zeit war, in welcherman das Fest der pales feyerte. Unter dem Kaiser Hadri-an finden wir die erste Münze, die naeb der Erbauung derStadt Rom datirk worden. Diese kostbare Münze wardgeschlagen, wie die Umschrift ausweist, im 8?4sten Jahreder Erbauung der Stadt Rom; das heißt im Listen derchristlichen Jahrrechnung, und dient zur Epoche der plebei-schen Spiele im Circuö, die in eben diesem Jahre vom Ha-drian gestiftet worden. Man kann diesen Auözug nichtbesser schließen, als mit deß Ovidii Versen, die einen Theilder Fsverlichkeiten beschreiben, die dem Herrn Blanchardzu seiner Untersuchung Anlaß gegeben haben.
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kolk» Lt sü ivliäuni, lruZcs jsciuntur in ims;üc öe vicino terra petits lolo.
kolk» repletur liumo, ^lerme^ue iniponitur srge,kit novus sccenlo linciinir isne kocus.
Inöe premens ltivsiu clelignst moeni» kulco:
Llbs ju§um niveo cum bove vsccs tulit.
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