Band 
Zweyter Theil.
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I4<2 xxm. Was der Chor in des

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so seht er linverzüglich hinzu:

'L-/Ä- /--xr ^vsL-. klgo guiclem sovis.es ist ja also augenscheinlich, daß der eigentliche Sinn die-ser Stelle folgender ist: diese, die unter der Last derJahre erliegen, stnd die Gbcrpriester der andernGötter, und ich bin Jupiters seiner. Die Stelle istüberaus deutlich. Hatte er das ü Fe, diese, anstatt ichgebraucht; so würde er nimmermehr hinzu gesetzt haben, r<y«/aer und ich; das wäre ja gar zu lächerlich.

Herr Boivin aber sagt, man habe sich sehr oft dermehrern Zahl anstatt der einfachen bedienet, die Beyspieledavon wären zahlreich, und selbst in diesem Trauerspielekämen verschiedene vor. Er führt in dieser Absicht ver-schiedene Stellen aus dem (Dedipus an, allwo allerdingsdie mehrere Zahl, anstatt der einfachen steht. Herr Da-tier führt hier nur zwo an; die aber so gut als tausend sind.Gedipus selbst redet in beyden. In der ersten drückt sichdieser Prinz ungefähr so aus: ich finde zugleich, daßich ein Sohn dererjenigen bin, deren Sobn ich nichtseyn sollte; ich lebe mit Personen , mir denen ichnicht leben sollte; und ich todte mit eigener Handdiejenigen, die nur das Leben gegeben haben. Mansieht hier wohl, daß die mehrere Zahl, diejenigen, aufden Lajus geht, und daß das denen, auf die Jokastazielet.

Diese mehrere Zahl wird in der überaus erhabene»Stelle, des zweyten Auftritts, im fünften Aufzuge, nochviel wunderbarer angebracht. G Hochzeit! o unseligeHochzeit! du hast mich gezeuget, und nachdem dumich gezeuget hattest, hast du das Blttt,so mir dasLeben gegeben, wieder zurück kehren lassen- Duh. st es in denselben Schoß zurück geleitet, allwo dumich gebildet harrest, und hierdurch hast du Pater,Bruder, Söhne, Männer, Frauen und Mürrer