Band 
Zweyter Theil.
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i44 XXIV. Hr,i. Abt Fraguier von der

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XXIV.

Des Hm. Abts Fragmer

Ulltersuchung einer Stelle aus dem Plato,

von der Musik. 1716.

Meynung welcher die mehresten Neuern , imAbsehen auf die Tonkunst der Alten ergeben sind,ist diese: daß sie dasjenige nicht gekannt haben,was wir eine vielstimmige Musik nennen, das heißt, inwelcher diese verschiedenen Stimmen , eine jede für sich,einen besondern Gesang haben, und sich dennoch zu einan-der schicken; wie es in unserm Contrapuncten geht, siemögen nun einfach, oder zusammen gesetzt seyn. Dießist die Meynung unserer mehresten Gelehrten, unter anderni. Des berühmten Uebersetzers Amyot, wie man vor sei-ner französischen Uebersetzung, die er von plmarchs Tra-ktate von der Musik gemacht hat, sehen kann. 2. DesIoharm-^Vallis, eines berühmten engländischen Meß-künstlers a. d. zi 6 . zi?. S. seines Anhanges zu desprolsmaus Harmonik. z. Des Claudius perrault,Doötors der ijledicinischen Facultat zu Paris und Mitglie-des der königlichen Akademie der Wissenschaften, in seinenfranzösischen Auslegungen über den Vitruvius; undin einer Abhandlung von der Musik der Alten, diezu Ende des 2 Bandes seiner Versuche der Naturrvistsinschafc, gedruckt steht.

Der Herr Abt Lraguier, welcher sich nicht einbildenkonnte, daß das in der Kenntniß der freyen Künste so er-leuchtete Alterthum, welches so sinnreich war, dieselben zuverbessern, die Verbindung vieler Stimmen, in den viel-stimmigen Musiken, von Stimmen oder Instrumenten,

welches