148 XXIV. Abt Fragmer von der
wenn man unsere zusammengesetzteste Harmonie beschreibben wollte.
Könnte man wohl, fährt Herr Fragmer fort, ineiner Abhandlung, die nicht ein rechter musikalischer Tra-ktat seyn sollte, sich nachdrücklicherer Wörter bedienen, als-TrvtNtXi«, und ki-kfePE/« sind, um alle Veränderungenund Spiele desContrapunctes anzudeuten? Enthalten diesezwey Worte nicht alles, was wir das ^ccomxsAnementeiner Stimme, das heißt, ein Concert nennen : welches,>aus den obern, untern und Mittelstimmen, ja noch ausandern, wofern es welche giebt, zusammen gesetzt ist.
«A.« «-rl« ^L7-«Eü svr«, wie plaro lnb. 4.
cle ldep. p. 44z. k). L. sagt? Die kurzen Töne mit denlangen Tönen, . die Langsamkeit mit
der Geschwindigkeit, ist das was an-
ders , als daß eine oder zwo Noten gesungen werden , in-dem das mitspielende Instrument,.», dem gehörigen Maa-ße der Zeit, viele Noten abspielet? oder daß gegenthcils,das Instrument nur wenige Noten macht, indem dieStinnme eine viel größere Zahl derselben hören läßt? Den ho-hen und tiefen Ton mit einander vergleichen, /?«-
die Wohllaute und Miölaute künstlich verbinden,; alles dieses, in dem Maaßeder verschiedenen Bewegungen, no-rmoF«??« Tw«-
, ist dieß nicht alles was, man zur vollkommenenharmonischen Composition nur begehren kann?
Der Abc Fragmer bemerkt ferner, daß JohannlVallis, der der Meynung der Neuern im Absehen aufdie Musik derAlten zugethan ist, gleichwohl gesteht: pro-lomaus scheine die vielstimmige Musik gekannt zu haben,tzuamguam euiln tale guicl miniere vicleantur, guae apuäktoloinaeum occurrum, ck//. /.rä. 2. voces gliguot;
lnccentuz, , icku-
nin concnrkus; «voeTrXoxn, replic^tio; ri«i-«7r^cxrs, im-plicarin; crü^«, tmöku^z T'ö-r
, atgue omnino omniiun cli-llantiuin